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Chronik/Geschichte

973

Erstmalige Erwähnung Spergaus als Spirga in einer Schenkungsurkunde Kaiser Otto II. an die Kirche zu Merseburg. Im Todesjahr seines Vaters, Kaiser Otto I. des Großen, der fünf Jahre zuvor das Erzbistum Magdeburg als Mittelpunkt für die Missionierung der nordöstlichen Slawenwelt gegründet hatte. Zeitgleich angelegt und Magdeburg unterstellt wurden die Bistümer Merseburg, Meißen und Zeitz, das später nach Naumburg umzieht. Menschen leben in der Region bereits seit einer Viertelmillion Jahre, seit der Jüngeren Steinzeit um 4500 vor Christi Geburt sind dörfliche Gründungen bekannt.

1012

Bestätigung der Schenkung von Spergau an das Bistum Merseburg durch Heinrich II. am 17. Oktober. Erst acht Jahre zuvor hatte Heinrich das 981 durch Otto II. zwischenzeitlich aufgelöste Bistum Merseburg wieder begründet. Im Jahre 1015, dem Gründungsdatum Leipzigs, wird auf dem Hochufer über der Saale mit dem Bau des Merseburger Doms begonnen. Durch den berühmten Bischof Thietmar von Walbeck/Merseburg, dessen “Chronicon“ eines der bedeutendsten Geschichtswerke des deutschen Mittelalters darstellt. 1021 schließlich die Weihung des Dom im Beisein von Kaiser Heinrich II.

1066

Heinrich IV., geboren 1050, schenkt den Kanonikern der Merseburger Laurentiuskirche den Ort Spirige. Hierbei wird erstmals auch Kobolani - das Köbeldorf - erwähnt. Heinrich geht in die Geschichte ein u.a. wegen seines berühmten Bußgangs nach Canossa (1077). Sein damaliger Rivale, Gegenkönig Rudolf von Schwaben, wurde in der Schlacht bei Hohenmölsen 1080 tödlich verwundet und anschließend im Merseburger Dom beigesetzt.

1447

In den Wirren des Sächsischen Bruderkrieges (1446 - 1451) wird das Köbeldorf dem Erdboden gleich gemacht. Hintergrund ist die so genannte Altenburger Teilung von 1445: Kurfürst Friedrich II. erhält den östlichen Teil Sachsens, Herzog Wilhelm III. die thüringischen und fränkischen Gebiete. Doch bald entbrennen die Wettiner Brüder darüber in Streit. Spergau und das Köbeldorf liegen unglücklicherweise inmitten des Kampfgebietes.

1477

Bischof Thilo von Trotha verhandelt mit den Spergauern über Frondienste für sein Schloss in Lützen. Thilo ist einer der herausragenden unter den insgesamt 43 Merseburger Bischöfen und auch der Ausgangspunkt der Sage um den Merseburger Raben. Sieben Jahre zuvor hatte unter ihm zudem der Bau des Merseburger Schlosses begonnen.

1501

Bischof Thilo schenkt den Spergauern Zinseinkünfte für den Bau eines Brauhauses.

1525

Eine Strafexpedition im Zuge des Bauernkrieges richtet drei Spergauer Bauern hin.
Das Dorf muss 160 Gulden Strafe zahlen.

1545

Einführung der Reformation in der Kirchengemeinde am 22. April.

1562

Spirga, Spirige wird zu: Spergau.

1585

Es kommt zum Streit zwischen Spergau und Croellwitz - wegen eines Baches.

1604

Anlage der Spergauer Kirchenbücher durch den - möglicherweise ersten - Dorfschullehrer Kaspar Scholl.

1631

Mitten im Dreißigjährigen Krieg, kurz nach Gustav Adolfs großem Sieg bei Breitenfeld über den kaiserlich-katholischen Generalissimo Tilly: Schweden plündern in Spergau. Noch schlimmer die Kaiserlichen, die drei Spergauer ermorden.

1633

Knapp ein Jahr nach Gustav Adolfs Tod in der blutigen Massenschlacht mit Wallenstein bei Lützen: 186 von 550 Spergauern fallen der Pest zum Opfer.

1637

Einer Feuersbrunst fallen Schulhaus, Kirchturm, Kirchscheune und Pfarrhaus zum Opfer.

1648

Der Dreißigjährige Krieg ist aus. In Spergau sind nur noch 41 von 84 Häusern bzw. Gehöften bewohnbar.

1706

Die Schweden sind mal wieder vor Ort, beziehen in Spergau Quartier. Hintergrund ist der Nordische Krieg: Zar Peter der Große will die Hoheit über die Ostsee und zieht deshalb gemeinsam mit August dem Starken von Sachsen und Polen sowie Friedrich IV. von Dänemark gegen Karl XII. von Schweden ins Feld. Karl hält sich jedoch lange gut - und zwingt etwa August den Starken im Frieden von Altranstädt im laufenden Jahr zum Verzicht auf Polen.

1757

Siebenjähriger Krieg - das ambitionierte Preußen gegen den “Rest der Welt“: Die berühmte Reiterschlacht bei Roßbach, in der der junge Kavallerie-Offizier Seydlitz für Preußen einen wichtigen Sieg erringt. Vor der Schlacht liegt französische Kavellerie in Spergau, nach der Schlacht preußische Artillerie.

1759

Spergau hat 96 Häuser - und der Ort wird wieder besetzt. Immer noch Siebenjähriger Krieg (1756 - 1763): Friedrich der Große muss bei Kunersdorf seine schwerste Niederlage gegen Österreicher und Russen hinnehmen. Württembergische Truppen rücken in Spergau ein.

1762

Der Tod der Zarin Elisabeth bringt dem in die Defensive gedrängten Friedrich dem Großen den Umschwung im Siebenjährigen Krieg. Prompt kommen wieder preußische Truppen nach Spergau - und nehmen vor Ort Geiseln.

1775

Gemeinsam mit umliegenden Dörfern wird eine erste Feuerspritze angeschafft.

1778

Spergau ist klein, aber fein: Ein scheinbar recht wohlhabendes Bauerndorf mit einer stattlichen Zahl an Gewerbetreibenden. zwei Tischler, zwei Böttcher, zwei Maurer, zwei Schneider, ein Wagner, ein Schuh- macher, ein Leineweber, ein Acciseeinnehmer, ein Fleischer und ein herrschaftlicher Förster.

1806

Napoleon hat ein Jahr zuvor in der legendären Dreikaiserschlacht bei Austerlitz die vereinigten Russen und Franzosen geschlagen. Das fast tausendjährige Heilige römische Reich deutscher Nation ist damit nur noch Geschichte. Nun ist Preußen dran, erleidet in der Doppelschlacht bei Jena unter Napoleon und vor allem bei Auerstedt unter Marschall Davout eine venichtende Niederlage. Anschließend besetzen französische Truppen auch Spergau.

1813

Im Zuge der Befreiungskriege ziehen Preußen, Russen, Kosaken, Polen, Bayern, Italiener, Sachsen und Franzosen durch Spergau. Erst die heute so genannte Scharnhorst-Schlacht bei Großgörschen, dann die Völkerschlacht bei Leipzig: Napoleon und seine sächsischen Verbündeten werden letztlich von der Koalition geschlagen.

1815 Spergau wird preußisch.
1818 Spergau hat 106 Häuser und 562 Einwohner.
1835 Auf dem Berge brennen am 29. März acht Gehöfte ab.
1836 Bau der Bockwindmühle.
1846

Ein neues Fortbewegungsmittel sorgt zunehmend für Mobilität: die Eisenbahn. Der Großraum Leipzig, Halle, Saale-Unstrut zählt schon damals und auch auf diesem Gebiet zu den Pionierregionen. In diesem Jahr erfolgt der Bau der Verbindung Halle-Weißenfels durch Spergauer Flur.

1848

In Folge der Französischen Revolutionen von 1789 bis 1799 sowie den Napoleonischen Kriegen und der anschließenden Zeit der Restauration kommt es 1848 überall in Europa zu Aufständen, Erhebungen und sogar kleineren Revolutionen. Auch aus Spergau geht dort eine Resolution ein. Fast zwangsläufig. Einer energischen und willensstarken Tradition folgend, die sich über die Jahrhunderte bis in die Gegenwart ausgiebig gehalten hat.

1853

Ein Feuer vernichtet am 7. September acht Gehöfte im Wendischen Ende.

1855

Bau der Eisenbahnlinie Leipzig-Großkorbetha.

1858

120 Häuser, 637 Einwohner.

1867

In Spergau wurde eine neue Schule gebaut.

1877

Am 11. Dezember gründet sich der Spergauer Männerchor. Zunehmend stellt sich durch harte Fabrikarbeit, umfassende Arbeitszeit bei niedrigen Löhnen und schlechte Wohnverhältnisse die Soziale Frage. Reichskanzler Bismarck versucht, die Massen mit den Druckmitteln des Staates am Boden zu halten. Gleichzeitig nimmt er der Kritik mit der Einführung der Sozialversicherung den schärfsten Boden: In den 80er Jahren etabliert sie sich nach und nach. Auch Unternehmer wie Krupp engagieren sich firmenbezogen.

1880 Errichtung des Kriegerdenkmals in Spergau zur Ehrung und Erinnerung der Gefallenen des deutsch-französischen Krieges 1870/71.
1883

Das Kaolinwerk Spergau nimmt die Produktion auf.

1891

Am 10. Juli gründet sich in Spergau zunächst aber ein erster Sportverein - der Allgemeine Turn-Verein ATV, Vorgänger der heutigen SG Spergau.

1898

Die Ortsstraßen in Spergau erhalten ihre Namen.

1904

170 Häuser, 968 Einwohner.

1907

Pflasterung der Dorfstraßen.

1912

Spergau erhält elektrisches Licht.

1916

Der Chemieriese BASF aus Ludwigshafen gründet auf Empfehlung von Carl Bosch mitten im Ersten Weltkrieg die Ammoniakfabrik Merseburg - die späteren Leuna-Werke. Hierfür wird auch sehr fruchtbares Spergauer Ackerland billig aufgekauft.

1918

Der Erste Weltkrieg ist beendet. Auch 34 Spergauer befinden sich unter den Gefallen, ebenfalls Hoffnungsträger einer ganzen Dorfgemeinschaft. Kaiser Wilhelm II. hat abgedankt, lebt nun im holländischen Exil - in Doorn. In Russland hat die Revolution den Zaren hinweg gefegt, übernehmen nun die Bolschewisten das Kommando. Unruhen überall auch in Deutschland. Das Chaos regiert, ein Hoffnungsschimmer scheint nicht in Sicht.

1921

Regionale Aufstände und Putschversuche, Straßenschlachten, Attentate, Inflation und erdrückende Lasten durch völlig überzogene Reparationsforderungen bestimmen die erste Hälfte der 20er Jahre. Die junge Weimarer Republik hat unter solchen Umständen keine Chance gegen die radikalen Bewegungen und deren Hinterleute. Auch in Spergau und seiner Nachbarschaft toben 1921 die von der Zweiten Internationalen angezettelten Märzkämpfe. Arbeiter der Leuna-Werke befinden sich im Ausstand und haben sich innerhalb ihrer Anlagen verschanzt. Erst nach einem Artilleriebeschuss mit vielen Todesopfern kapitulieren sie.

1924

In Spergau erscheint das “Spergauer Wurstblatt“.

1926

Anschluss an die Überlandbahn Halle-Merseburg-Dürrenberg (bis 1974).

1927

Sanierung der Kirche, Einweihung der Turnhalle.

1930

Bau der Leuna-Siedlung - Spergau hat 1.260 Einwohner. Gründung einer Handballabteilung und der heutigen Fußballabteilung der SG Spergau, damals als eigenständiger SV Spergau für Fußball und Leichtathletik.

1931 Bau des Sportplatzes.
1934

Die Nationalsozialisten haben im Jahr zuvor am 30. Januar die Macht in Deutschland übernehmen. Hitler lässt das gesamte öffentliche Leben zunehmend auf seine militärischen Ambitionen umstellen. Unter der Regie seines Innenministers und späteren Reichsluftfahrtministers Hermann Göring wird in ganz Deutschland - also auch in Spergau - schon im Vorgriff auf künftige Luftangriffe eine einheitliche Feuerwehr aufgebaut.

1938

In Spergau werden Überreste des Köbeldorfes gefunden.

1939

Auf Spergauer Flur wird mit der Anlage von Flak-Stellungen begonnen. Am 1. September beginnt mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg - der Anfang vom Ende.

1940

Während die Wehrmacht nach dem Blitzsieg über Polen auch Frankreich überrennt. In Spergau wird das Barackenlager für dienstverpflichtete Leuna-Arbeiter zum Zwangsarbeiterlager für ursprünglich 1.200 Insassen umgebaut.

1941

In Spergau wird ein zweites Lager für ursprünglich 650 Kriegsgefangene errichtet.

1942

In Spergau wird das Zwangsarbeiterlager in ein Erziehungslager unter SS-Bewachung umgewandelt.

1944

Deutscher Einbruch an allen Fronten. Die Alliierten landen unter schweren Verlusten erfolgreich in der Normadie, die Rote Armee rückt ebenso zur Weichsel vor. Die Städte werden permanent und zunehmend massiv aus der Luft attackiert. Nach der vollständigen Zerstörung durch den Luftangriff vom 28. Juli werden die Spergauer Lager nach Zöschen verlegt.

1945

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges: Nach dem bislang schwersten Luftangriff auf die Leuna-Werke am 14./ 15. Januar sind zwei Drittel von Spergau zerstört. Am 15. April besetzen amerikanische Truppen Spergau, gemäß den Absprachen kommt der Ort später allerdings wie das gesamte Mitteldeutschland in die sowjetische Besatzungszone. Insgesamt kamen 102 Spergauer an den Fronten und bei Luftangriffen um.

1946

Anlage der Schrebergärten.

1948

Gedenkfriedhof für die Opfer des Faschismus. Noch 56 selbständige Bauern im Ort. Gründung eines Frauenchores.

1950

Nach Reparatur von Kriegsschäden kann die Kirche wieder genutzt werden.

1952

Drastisches Absinken des Grundwasserspiegels vor Ort nach Aufschluss des Braunkohletagesbaus Kayna-Süd. Zudem erfolgte eine Verseuchung des Grundwassers durch die Leuna-Werke, die das größte Chemiewerk des gesamten Ostblocks darstellten.

1954

In Spergau erfolgt der Bau einer Wasserleitung, mit Anbindung an das Leunaer Netz.

1955

1.464 Einwohner, Instandsetzung des Kirchturmes.

1956

Erstes Spergauer Landsportfest.

1958

Bau des Werkes Leuna II auf den Spergauer Gemarkungen Köbelmarke und Deutsche Marke. Der Boden wird zu Spottpreisen aufgekauft bzw. enteignet.

1959

Zusammenschluss von 42 bäuerlichen Betrieben zur Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG). Spergau war der letzte Ort im Kreis, der kollektiviert wurde. Man sprach von der “Grünen Insel“.

1962

Bau des Arbeiterwohnheimes in der so genannten Leuna-Siedlung.

1964

Bau der Kläranlage und des Leuna-Tanklagers.

1965

Errichtung der Friedhofskapelle.

1970

Abriss des Kriegerdenkmals für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges 1870/71.

1973

Anlässlich der Spergauer Feier zum 1.000 Jubiläum finden erstmals Dorffestspiele statt. Diese leben bis heute fort - unter der Bezeichnung Heimatfest.

1974

Der Straßenbahnverkehr über Spergau wird eingestellt.

1981

Anlage des Naherholungszentrums im “Sumpf“.

1985

Der Methanol-Komplex der Leuna-Werke nimmt die Produktion auf. Das Werk hat damit die Ortsgrenze erreicht. Einweihung der Kinderkrippe. Gründung der Antennengemeinschaft Spergau.

1988 Der Gasthof „Zum Löwen“, der zuletzt als „Textilkonsum“ genutzt wurde, wird abgerissen. Auf dem Grundstück entsteht eine Kaufhalle.
1992

Langsam kommen die Dinge auch vor Ort voran. In Spergau setzt, unterstützt von der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt, eine konsequente Dorfsanierung ein. Erste größere Projekte neben der Erneuerung von Straßen und Häusern sind die neu gestaltete Kleinfeld-Sportanlage am Teich und die Rekultivierung der Mülldeponie. Zudem wird der Kirchturm rekonstruiert, der Sport feiert “100 Jahre Sport in Spergau“. Unser Dorf hat 1.697 Einwohner, 460 Haushalte, 350 Wohnhäuser.

1993 Erstmals erscheint die “Spergauer Lichtmesszeitung“. Am 16. August erster Spatenstich für den neuen Maienweg, die direkte Verbindung von Spergau zur Bundesstraße B91. Einweihung des rekonstruierten Kriegerdenkmals. Neugestaltung des Bäckerplatzes, des zentralen Dorfplatzes nahe der Kirche. Kreissieger im Landeswettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden.“
1994

Gründung der Bürgerinitiative “Eigenständiges Spergau“. Am 27. Februar sprechen sich in einem Bürgerentscheid 97,88 Prozent der Spergauerinnen und Spergauer gegen eine Zuordnung zu Leuna aus. Erster Spatenstich für den Bau der Mitteldeutschen Erdöl-Raffinerie MIDER in Spergauer Flur durch Bundeskanzler Helmut Kohl am 25. Mai.

1995

Das Oberlandesgericht Magdeburg hebt am 26. September die Zwangszuordnung Spergaus zu Leuna auf. Beginn eines umfassenden Programms der landschaftlichen Ausgleichsmaßnahmen im Zuge des Baus der neuen Mitteldeutschen Erdoel-Raffinierie MIDER.

1996

Abschluss Rekonstruktion der Durchgangsstraßen und der Kanalisation. Tagung der Haslacher Brauchtumsrunde zur Spergauer Lichtmess. Einweihung des Steag-Kraftwerkes.

1997

Spergau ist wieder Kreissieger im Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden“. Straßenfest zur Einweihung der ausgebauten Talwiesen- und Gartenstraße. Inbetriebnahme der Mitteldeutschen Erdöl-Raffinerie MIDER.

1998

Ab 1. Januar ist Spergau Teil einer Verwaltungsgemeinschaft mit Bad Dürrenberg, Tollwitz und Oebles-Schlechtewitz. Kurz vor Weihnachten wird der erst komplett abgerissene und dann völlig neu wieder aufgebaute Gasthof “Zur Linde“ eingeweiht.

1999

Mit dem kleinen Park „Talwiese“ wird eine weitere Grünfläche im Zuge der Dorfsanierung fertig gestellt. Ausgehend vom weitläufigen Erholungspark “Sumpfwald“, dem großzügigen Sportgelände mit mehreren Rasenplätzen und Flutlichtanlagen sowie des neuen allwettertauglichen Kleinsportfeldes und dem fast abgeschlossen Straßenausbau hat sich in Spergau eine hochwertige Wohnkultur und Lebensqualität entwickelt.

2000

In diesem Jahr beginnt die Zeitrechnung des Sport-, Freizeit- und Kongresszentrums SFK. Die Jahrhunderthalle wird am 1. September eingeweiht. Sie wird u.a. die neue Heimat für den Basketball-Bundesligisten SSV hagebau Weißenfels.

2001

Der Zusammenschluss von 12 Kirchengemeinden zum Kirchspiel Großkorbetha wird am 24. Mai im Spergauer Pfarrgarten gefeiert. Herr Hoff ist nun neuer Spergauer Pfarrer. Am 21. Juni wird das Gästehaus „Zur Linde“ eingeweiht.

2005 Als erster Spergauer feiert Paul Bertram am 01. November seinen 100. Geburtstag.
2006 Der Spergauer Friedhof erhält eine neue Mauer. Am 31. Juli schließt die öffentliche Grundschule. Im August eröffnet die Freie Grundschule Spergau. In der Schule und im Kindergarten beginnen umfassende Sanierungsarbeiten. In der Jahrhunderthalle ist nun Volleyball Bundesliga zu sehen.
2007 Die Kaufhalle in der Ortsmitte wird abgerissen, es entsteht eine weitere kleine Grünfläche, das „Luiseneck“. Die einzig erhaltene Bockwindmühle, die Hirt’sche Mühle, wird zurückgebaut. Die Rekonstruktion und Umsetzung wird vorbereitet. Mit  Unterstützung der Gemeinde Spergau beginnen umfassende Renovierungsarbeiten in und um die Kirche. Die Gaststätte “Feldschlösschen“ wird von der Gemeinde gekauft. Sie wird renoviert und verpachtet. Der Mitteldeutsche Marathon startet erstmals in Spergau. Die Stiftung "Zukunft Spergau" wird gegründet.
2008

Zwei neue Glocken für die Kirche werden am 06. Mai mit einer Andacht auf dem Bäckerplatz geweiht. Die Kirche wird nach Abschluss der Renovierungsarbeiten am 22. Mai mit einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht. Die Feuerwehr bekommt ein neues Domizil. Das Gerätehaus steht nun in der Merseburger Straße 5. Nebenan beziehen die Gemeindearbeiter den neuen Bauhof. Die bereits äußerlich fertig gestellte neue Spergauer Bockwindmühle in der Kröllwitzer Str. brennt am 12. November nieder. Das Denkmal für die Spergauer Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges trägt ab dem 16. November wieder einen Soldaten. Er ist dem nachempfunden, der bis 1945 das Denkmal schmückte und durch Bombenangriffe zerstört wurde.

2010 Unser Dorf ist ab 01. Januar nicht mehr selbstständig, ist nun Teil in der Einheitsgemeinde Leuna. Anlässlich des Deutschen Mühlentages am 24. Mai wird die neue Spergauer Bockwindmühle in der Kröllwitzer Str. feierlich eingeweiht.
2011 Die SG Spergau e.V. kann 2011 auf 120 Jahre Turnen und Sport in Spergau zurückblicken. Am 10. Juli 1891 gründeten 20 Sportler den Allgemeinen Turnverein - den ATV Spergau. Am 03. Oktober wird das neue Sportlerheim an die Sport-gemeinschaft übergeben.


 
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